Die Software com2api dient, ähnlich wie das Programm ComToFile von ALGE, dazu, Daten aus den Zeitnahmeuhren wie ALGE Timy3 oder TAG Heuer CP545 über einen angeschlossenen PC oder Laptop direkt in die Livetimingsysteme von TW-Sportsoft oder COMTiming.net zu übertragen. Dazu dient die API-Schnittstelle, die von beiden Systemen bereitgestellt wird.
Weitere Informationen zum Slalom Livetiming- und Auswertungsportal von COMTiming.net findet man hier
Diese Anleitung zeigt das Programm immer im vollen Funktionsumfang. Dieser kann mit dem dazugehörigen Tool CFG-Generator jedoch eingeschränkt werden, sodass die Oberfläche unter Umständen nicht exakt so aussieht, wie auf den hier gezeigten Screenshots.
Nach der Erstinstallation ist das Programm zunächst nur als Testversion verfügbar. In dieser Version werden maximal fünf Impulse der Zeitnahmeuhr verarbeitet. Um einen Key für eine uneingeschränkte Vollversion zu erhalten, wenden Sie sich einfach an die im Programm angezeigte Mailadresse.
Laden Sie die Installationsdatei herunter und folgen Sie dem Installationsassistenten. Die Software ist kompatibel mit Windows 10 und höher. Die Installationsroutine legt automatisch Einträge im Windows-Startmenü, und wenn gewünscht auch auf dem Desktop, an.
Die aktuelle Version von com2api wurde mit den Uhren "ALGE Timy3" sowie "TAG Heuer CP545" getestet. Unter Umständen müssen noch Treiber für die Uhren installiert werden. Bei TAG Heuer geschieht dies erfahrungsgemäß automatisch, wenn die Uhr erstmalig an einen Windows-PC angeschlossen wird, und zu diesem Zeitpunkt eine Internetverbindung besteht. Notwendig dafür sind "FTDI-Drivers USB-Serial". Diese können hier heruntergeladen werden. TAG Heuer-Uhren werden dann als COM-Geräte eingebunden und sind im Windows-Gerätemanager zu finden.
Sollte ein Treiber für die Timy3 notwendig sein, so ist dieser auf der Herstellerseite herunterzuladen.
Startmenü-Einträge in Windows 11COM-Eintrag für die Tag Heuer-Uhr im GerätemanagerEintrag für die Timy3 im Gerätemanager
Lizenzschlüssel
Nach der Erstinstallation ist das Programm zunächst nur als Testversion verfügbar. Um einen Key für eine uneingeschränkte Vollversion zu erhalten, wenden Sie sich einfach an die im Programm angezeigte Mailadresse. Den erhaltenen Schlüssel in der FOrm der Datei keyfile.dat kann man im Infofenster (blaues i oben rechts) mit dem Button mit den Schlüsselsymbol importieren. Der Schlüssel wird dann beim nächsten Programmstart verwendet.
Button zum Importieren der keyfile.dat
Programm für den Einsatz einrichten
Zeitnahmeuhr
Zunächst die Uhr über ein USB-Kabel mit dem PC verbinden, das Programm starten und im Dropdownfeld von com2api die korrekte Uhr auswählen. Dann noch das verwendete Zeitnahmeprogramm der Uhr im Feld darunter auswählen. Für die Timy3 sind keine weiteren Einstellungen notwendig. Für die TAG Heuer CP545 muss noch der korrekte COM-Port ausgewählt werden. Das Programm ermittelt automatisch alle angeschlossenen Geräte und bietet alle verfügbaren Ports im entsprechenden Feld an. Ist nur ein Gerät angeschlossen, so wird der entsprechende COM-Port automatisch ausgewählt. Sollten mehrere Geräte am PC sein, so werden alle verfügbaren COM-Ports in dem Dropdownfeld aufgelistet und es ist der Richtige auszuwählen. Wird die Uhr erst nach dem Programmstart angeschlossen, so kann man die Liste der verfügbaren COM-Ports mit dem "Refresh-Button" neben dem Feld aktualisieren.
Wurden alle Einstellungen vorgenommen, oder ist man sich mit der Auswahl des COM-Portes unsicher, so kann man die Verbindung zur Uhr testen. Dazu den Button "Verbindung testen" drücken und dann die Uhr (manuell) auslösen. Der Zeiteintrag der Uhr müsste nun in dem rechten Fenster "Zeitstreifen" zu sehen sein, wenn die Uhr korrekt verbunden ist. Im Anschluss mit dem gleichen Button den Verbindungstest wieder beenden.
Zeitnahmeuhr auswählenCOM-Port TAG Heuer auswählen bzw Auswahl aktualisieren
Im Idealfall werden die Startnummern der Teilnehmer, auch bei Rallyeveranstaltungen, direkt an der Uhr erfasst. Entweder vor dem Impuls [z.B. am Start] (StartNr+Kanal), oder nach dem Impuls [im Ziel]. Damit man die Startnummer nach einem Impuls eingeben kann, bevor die Zeit gedruckt (und an den Computer gesendet) wird, muss man (jedes Mal nach dem Öffnen des neune Laufes!) die „nach-oben-Taste“ drücken und danach den Kanal wählen (siehe Screenshot). Dadurch ist es auch möglich, Fehlimpulse direkt in der Uhr abzufangen (durch Eingabe der Startnummer "0" an der Uhr)
Startnummernerfassung nach dem Impuls
API-Zugangsdaten
Um die Daten über die API übertragen zu können, sind die URL und weitere Parameter in die entsprechenden Felder einzutragen.
Beispiel für eine URL von TW-Soft: https://www.tw-sportsoft.de/Rallye_ABCDEF_2025_587456/
URL für COMTiming.net: https://comtiming.net/livetiming/ (immer gleich)/li>
Bei der Nutzung des Slalomauswertungs- und Livetimingportals von COMTiming.net ist zusätzlich noch die Event-ID auszufüllen.
Sind alle notwendigen Felder ausgefüllt, so kann man den API-Zugang mit dem Button "API-Test" testen. Das Ergebnis erscheint in dem rechten Ausgabefenster.
Setzt man einen Haken bei "vor dem Senden immer bestätigen" so öffnet sich vor dem automatischen Senden der Zeiten immer ein Fenster zum Bestätigen. Dadurch kann das Senden unterdrückt werden (z.B. bei Fehlimpulsen). In diesem Fenster kann auch die Startnummer korrigiert werden, falls diese nicht korrekt aus den Daten der Uhr ermittelt werden konnte. Die Funktion kann man auch schnell über die Tastaturshortcuts aktivieren
Sollen die Daten nicht an eine API gesendet werden (z.B. weil nur das COMTiming.net-Timinglog befüllt werden soll), die Eingabezeile für die API-URL einfach leer lassen.
Eingabebereich API-DatenAPI-Test und Ergebnis
COMTiming Timinglog
Neben dem Senden der Daten in die Livetiming-Systeme von TW-Sportsoft und COMTiming.net ist es möglich, die Daten zusätzlich in einer Onlinedatenbank von COMTiming.net zu speichern. Dazu ist ein Zugangscode notwendig. Dadurch haben auch andere berechtigte Personen (z.B. Auswerter) Zugriff auf die Daten der Uhr ("elektronischer Zeitstreifen").
Ist diese Funktion ausgewählt, so wird im API-Log-Fenster später eine zusätzliche Zeile ausgegeben, welche den Status der Übertragung zum Timinglog ausgibt.
Aktivierung des TiminglogsSchlüsseleingabe TiminglogWebseite Timinglog (Beispiel)
Programm-Modi
Der Modus wird über die Auswahl des entsprechenden Tabs gesteuert. Nachdem die Übertragung aktiviert wurde, werden alle eintreffenden Signale der Uhr in dem linken Fenster ("Zeitstreifen"). Ausgegeben. Das Programm zeigt automatisch immer den neuesten Eintrag am Ende der Liste. Werden die Daten per API übertragen, so erfolgt die Ausgabe über das Ergebnis der Übertragung im rechten Fenster ("API-Log"). Auch hier wird automatisch immer der neueste Eintrag am Ende der Liste angezeigt.
Die API-Logs werden automatisch farblich gekennzeichnet. Grün heißt korrekt übertragen, rot heißt es gab einen Fehler. Bei einem Fehler führt das Programm automatisch zwei weitere Sendeversuche durch (mit einer kurzen Pause von 2 Sekunden). Sollten auch diese Versuche fehlschlagen so kommt eine Warnmeldung mit der Option drei weitere Versuche zu starten.
Modusauswahl über TabsAPI-LogMeldung über 3 Fehlversuche
Slalom
Der Modus "Slalom" dient zum vollautomatischen Übertragen der Fahrzeiten bei Slalomveranstaltungen für Training, Lauf 1 und Lauf 2. Zusätzlich können noch Pylonen- und Torfehler sowie Statuscodes gesendet werden.
automatische Zeitenübertragung
Bei der Verwendung der API von TW-Soft ist es wichtig, die Heat-Nummerierung korrekt anzugeben. Je nachdem wie die Veranstaltung bei TW angelegt wurde, beginnt der Trainingslauf mit der Nummer 0 oder mit der Nummer 1. Dies ist in dem Feld "TW-Lauf-Zählung beginnt bei" einzutragen. Die Eingabe muss nur einmal vor dem Beginn der Übertragung zur API angepasst werden.
Dann ist auszuwählen, welcher Lauf aktuell stattfindet. Dies geschieht über die drei großen Buttons. Der aktuell gewählte Lauf ist grün hervorgehoben. Zum Wechseln des Laufes dann später einfach den entsprechenden Button drücken.
Zum Starten der Übertragung den Button "Übertragung starten" drücken. Nun werden alle von der Uhr eintreffende Daten in dem linken Fenster ("Zeitstreifen") dargestellt. Erkennt das Programm eine korrekte Fahrzeit für einen Teilnehmer, so wird diese automatisch übertragen, bzw. das Bestätigungsfenster geöffnet.
Heat-Nummerierung (nur bei TW)Starten der Übertragunggestartete Übertragung (und Lauf 1 ausgewählt)
Startnummern-CutOff
Mit Hilfe dieser Funktion werden von der Uhr empfangene Startnummern, welche über diesem CutOff-Wert liegen, automatisch angepasst. Dadurch kann man an der Zeitnahmeuhr alle Läufe erfassen, ohne den Durchgang zu wechseln (z.B. bei der Timy3 im Programm Stopwatch). Zudem wird aus der übertragenen Startnummer zusätzlich die Nummer des Laufes ermittelt. Stellt man den CutOff auf 1000, dann werden beispielhaft die folgenden Anpassungen vorgenommen:
empfangene Startnummer: 1015 / weitergeleitete Startnummer: 15 für Lauf Nummer 1 (1. Wertungslauf)
empfangene Startnummer: 2030 / weitergeleitete Startnummer: 30 für Lauf Nummer 2 (2. Wertungslauf)
empfangene Startnummer: 23 / weitergeleitete Startnummer: 23 für den Trainingslauf
Wird erfolgreich eine Startnummer mit einem Lauf erkannt, so wird automatisch der aktuelle Button für den Lauf aktiviert (wird dann grün dargestellt). Bei der Nutzung von TW-Soft ist es dabei unerheblich, wie dort im System die Lauf-/Heatnummern angelegt wurden. Diese Einstellung erfolgt weiterhin über die Eingabe in das Feld "TW-Lauf-Nummerierung" (siehe Kapitel automatische Zeitenübertragung). Für den Trainingslauf muss die Startnummer also immer unter dem CutOff-Wert liegen. Für den 1. Wertungslauf immer "1000+ Startnummer" (oder "100"+ Startnummer" je nach CutOff-Einstellung) und für den Zweiten Wertungslauf immer "2000 + Startnummer" (bzw. "200 + Startnummer") Bei einem Wert von 9999 (=Standardwert) erfolgt keine Interpretation der empfangenen Startnummern.
Startnummern-CutOffStartnummern-CutOff (Beispiel mit CutOff=100)
Fehlererfassung
Mit com2api ist es möglich, auch die Fehler (Pylonen/Tore) zu erfassen und automatisch zu übertragen. Dazu den Button "Fehler erfassen" (oder auf der Tastatur die Taste F) drücken. Es öffnet sich ein Fenster, in welchem die Anzahl der Pylonen- und Torfehler erfasst werden können. Die Startnummer in diesem Fenster ist automatisch die Startnummer, zu der zuletzt eine Zeit übermittelt wurde. Diese kann jedoch angepasst werden. Innerhalb der Felder kann man einfach mit ENTER springen. Will man also für die Startnummer 15 zwei Pylonen- und ein Torfehler erfassen, so muss man nur "15 ENTER 2 ENTER 1 ENTER" drücken. Dadurch ist keine Bedienung per Maus oder Touch notwendig, sondern alle Eingaben können einfach mit der Tastatur gemacht werden.
Durch das Setzen des Hakens bei "Fehlererfassung automatisch öffnen" wird das Fenster zum Erfassen der Fehler automatisch nach jeder gesendeten Zeit geöffnet.
FehlererfassungEingabefenster Fehlererfassung
Statuscode zum Lauf erfassen
Zu jedem Lauf eines Teilnehmers kann ein Statuscode (DNS/DNF/DNC/DSQ) gesetzt werden, oder dieser wieder entfernt werden. Die Eingabe erfolgt im gleichen Fenster wie die Fehlererfassung. Wird ein der der Statuscodes ausgewählt, so werden eventuell eingegebene Pylonen- oder Torfehler in diesem Fenster ignoriert.
WICHTIG: Bei TW-Soft muss ggf. noch der "Gesamt-Status" des Teilnehmers, zum Beispiel auf "DNC", gesetzt werden. COMTiming.net hingegen ermittelt den finalen Status automatisch aus den Stati der einzelnen Läufe.
Statuscode erfassenLogfenster nach StatuscodeerfassungStatuscode zurücksetzen
manuelle Zeitenerfassung
Neben der vollautomatischen Übertragung der Zeiten aus der angeschlossenen Zeitnahmeuhr ist es mit com2api auch möglich, Zeiten manuell zu erfassen. Dazu den Button "Zeit manuell erfassen" (oder die Taste Z auf der Tastatur) drücken. Es öffnet sich ein Fenster, in welchem die zu erfassende Zeit und die Startnummer eingegeben werden können. Wichtig ist, dass vorher der korrekte Lauf mit Hilfe der drei Buttons ausgewählt wurde. Innerhalb der Felder kann man einfach mit ENTER springen. Für die Engabe der Zeit sind folgende Formate möglich:
mmss,zh [also z.B. 0125,45 für die Zeit 1:25,45]
mss,zh [also z.B. 125,45 für die Zeit 1:25,45]
ss,zh [also z.B. 54,12 für die Zeit 54,12 oder aber auch 65,78 für die Zeit 1:05,78]
Der Modus "Rallye" dient zum vollautomatischen Übertragen der Start- oder Zielzeiten ("Tageszeiten") bei Rallyeveranstaltungen.
automatische Zeitenübertragung
Für eine automatische Zeitenübertragung sind folgende Einstellungen notwendig:
WP-Nummer: Nummer der Wertungsprüfung, von der die Zeiten übermittelt werden sollen
Kontrollstelle: Auswahl, ob es sich um Start- oder Zielzeiten handelt
zu sendende Zeit: exakte Zeit (immer im Ziel, immer am Start eines Rundkurses, immer bei Retro-Veranstaltungen) oder volle Minute (immer bei A/E-Starts von Bestzeitteilnehmern)
Genauigkeit (1/10 bei Bestzeit-Teilnehmern, 1/100 bei Retro-Teilnehmern)
Versucht man die Übertragung zu starten, wird geprüft ob alle notwendigen EIngaben gemacht wurden. Sollte etwas fehlen, so kommt ein Hinweis und die Übertragung startet nicht.
Einstellungen RallyeHinweis bei fehlenden Eingabenerfolgreich gestartete Übertragung
Hinweis: Es ist möglich, dass das Programm durch den Obmann oder Auswerter schon vorkonfiguriert ist, und entsprechende Auswahlmöglichkeiten schon getroffen und/oder eingeschränkt wurden.
Bei der Auswahl von "volle Minute" erfolgt automatisch eine Fehlstarterkennung. Startet der Teilnehmer nicht in den Sekunden 0 bis 20 nach einer vollen Minute (also entweder zu früh [zum Beispiel 12:45:59,2], oder zu spät [zum Beispiel 12:46:22,4] so wird ein Hinweis auf Fehlstart ausgegeben und es wird nicht die volle Minute, sondern die exakte Uhrzeit in das System übermittelt. Zudem erfolgt ein Hinweis im API-Logfenster und es wird ein Warnton ausgegeben.
Nutzt man das Bestätigungsfenster (Haken bei "vor dem Senden immer bestätigen") so kann man das Senden der Zeit im automatisch öffnendem Fenster unterbinden, indem man den "Abbrechen"-Button benutzt, das Formular mit ESC schließt oder die Startnummer 0 erfasst. Letzteres ist bei der Benutzung einer physischen Tastatur vermutlich die schnellste Methode (einfach 0+ENTER drücken). Zum Korrigieren bzw. ändern der automatisch erkannten Startnummer einfach die neue Nummer eingeben und ENTER drücken.
Zum Beenden der automatischen Übertragung den Button "Übertragung stoppen" drücken.
Anzeige FehlstartBestätigungsfensterLog nach Startnummeränderung
manuelle Zeitenerfassung
Neben der automatischen Übertragung der Zeiten aus der Zeitnahmeuhr ist es mit com2api auch möglich, Zeiten manuell zu erfassen. Dazu den Button "Zeit manuell erfassen" (oder die Taste Z auf der Tastatur) drücken. Es öffnet sich ein Fenster, in welchem die zu erfassende Uhrzeit und die Startnummer eingegeben werden können. Innerhalb der Felder kann man einfach mit ENTER springen. Für die Engabe der Zeit (aktuelle Tageszeit) sind folgende Formate möglich:
hhmmss [also z.B. 094510 für die Zeit 09:45:10]
hhmmss,z [also z.B. 094510,6 für die Zeit 09:45:10,6]
hhmmss,hh [also z.B. 134510,76 für die Zeit 13:45:10,76]
Button manuelle Zeiterfassungmanuelle Zeiterfassung EingabenLog nach Startnummeränderung
Zeitendownload
Der Modus dient zum Download der gespeicherten Daten der Uhr im Batch. Dabei werden keine Daten zur API übertragen, sondern die Zeiten der Uhr werden lediglich lokal als Textdatei gespeichert.
Dazu die Uhr wie oben beschrieben anschließen und alle Einstellungen vornehmen und in den Tab "Zeitendownload" wechseln. Dann den Button "Übertragung starten" drücken und den Batchdownload an der Zeitnahmeuhr starten.
Logdateien
Während der Aufzeichnung werden folgende Logdateien angelegt:
Zeitstreifen-Log:
In diesem Log werden unverändert alle Daten gespeichert, wie sie von der Uhr übertragen wurden.
API-Log:
Hier werden die Informationen gesendet, die an die API-Schnittstelle übermittelt wurden. Auch der Response bzw. der Status der Übermittlung werden in dieser Datei gespeichert.
Wird zusätzlich der COMTiming.net-Timinglog genutzt wird hier auch der Status der Übertragung dazu abgespeichert.
Zeitenlog (txt):
Die Datei enthält alle Informationen zu den übermittelten Zeiten.
Zeitenlog (csv):
Enthält die gleichen Daten wie das txt-Zeitenlog, jedoch im CSV-Format zur Weiterverarbeitung, zum Beispiel in Excel.
Die Dateien werden alle in einem separatem Ordner angelegt. Dieser befindet im Userverzeichnis. In der Regel lautet der Pfad zum Verzeichnis so: "C:\Users\[BENUTZERNAME]\AppData\Roaming\com2api\Logfiles"
Sobad die Übertragung gestartet,
und die Dateien angelegt wurden, ist auch ein Link im Programm zu den Dateien. Beim Beenden der Übertragung wird automatisch der Ordner mit allen Logdateien geöffnet.
Links zu den Logfiles
Tipps & Tricks
Tastaturshortcuts
Die Shortcuts von com2api sind so angelegt, dass diese auch über den Nummernblock einer angeschlossenen Tastatur erreichbar sind. Das ermöglich eine Erfassung ganz ohnen Touch oder die Maus benutzen zu müssen.
manuelle Zeitenerfassung: [Z] oder [+]
Slalom: Fehlererfassung: [F] oder [-]
Slalom: schneller Wechsel zwischen den Läufen: [0] [1] [2]
schnelles Aktivieren der Funktion "vor dem Senden immer bestätigen": [N] oder [*] auf der Nummerntastatur
Eingabe-/Abfragefenster verlassen: [ESC]
Nennliste
Es besteht die Möglichkeit eine Nennliste mit allen Startnummern und Teilnehmern im entsprechenden Userordner abzulegen (in der Regel: C:\Users\[BENUTZERNAME]\AppData\Roaming\com2api\) Dadurch werden an verschiedenen Stellen im Programm die Fahrer- Beifahrernamen der Teilnehmer angezeigt. Die Datei muss "Nennliste.csv" heißen und darf nicht alter als zwei Wochen sein. Dadurch wird verhindert, dass eine, im Userordner "vergessene" Datei beim nächsten Einsatz wieder als Grundlage genutzt wird.
Es muss sich um eine kommagetrennte Datei handeln. Zwingend notwendig sind folgende Spalten: Startnummer, Fahrer, Beifahrer, Fahrzeug.
Beispiel NennlisteNennliste Info ProgrammstartNennliste Ausgabebeispiel
Zeitanzeige/Zusatzfenster
Um die letzte Zeit/Uhrzeit groß auf dem Bildschirm anzuzeigen, den entsprechenden Button oben rechts drücken. Das Fenster kann beliebig groß gezogen werden. Die Schriftgröße passt sich automatisch an. Zudem kann ein Haken gesetzt werden, damit das Fenster immer im Vordergrund bleibt. Das große Ausgabefenster ermöglich ein leichteres Ablesen der Zeit, um diese zum Beispiel in eine Liste einzutragen.
Zusatzfenster aktivierenZusatzfenster Beispiel 1 (Rallye, Frühstart)Zusatzfenster Beispiel 2 (Slalom)
Uhrensignal simulieren
Es ist möglich das Programm auch ohne eine angeschlossene Uhr zu testen. Dazu zunächst das Indo-Fenster mit dem Button oben rechts öffnen. In diesem Fenster ist unten rechts ein Button um das entsprechende Tool zu öffnen. Durch ein Druck auf einen der beiden Tasten in dem neuen Fenster wird entweder eine zufällige Fahrzeit (z.B. für Slalom) oder die aktuelle Tageszeit (für Rallye) simuliert. Als Startnummer wird dabei die Ziffer aus dem Textfeld genommen
ACHTUNG: Dies sollte besser nicht mit einer API einer realen Veranstaltung getestet werden. Wenn, dann nur mit einer nicht existierenden Startnummer!
Uhrensimulation aktivierenFenster für Uhrensimulation
Userordner
Um schnell den Userordner (C:\Users\[BENUTZERNAME]\AppData\Roaming\com2api\) zu finden, kann man den Info-Button oben rechts drücken. In dem neuen Fenster gibt es dann unten rechts einen Button, um den Ordner zu öffnen (zum Beispiel, um die angelegten Logdateien einzusehen oder zu kopieren oder dort eine Nennliste zu hinterlegen)
CFG-Generator
Mit Hilfe des CFG-Generators können bestimmte Parameter für das Programm hinterlegt werden, sodass diese nicht mehr vom Zeitnehmer vor Ort eingegeben werden müssen (oder nicht mehr geändert werden können). In der Regel sind das Parameter wie die API-URL, der API-Code, Kontrollstelle (Start/Ziel) oder Genauigkeit der zu sendenden Zeit.
Hinterlegt man über den CFG-Generator einen API-Key für TW-Soft, so wird dieser auch intern verschlüsselt und mit einem "Ablaufdatum" versehen. Dadurch wird verhindert, dass das Programm Zeiten überschreibt, wenn es einige Tage nach der Veranstaltung nochmal mit der hinterlegten Config-Datei geöffnet und benutzt wird.
Zum Erstellen einer Config-Datei die Parameter in der Oberfläche entsprechend anpassen und auf "CFG generieren" klicken. Die Datei "config.ini" wird im Userverzeichnis des Rechners abgelegt (C:\Users\[BENUTZERNAME]\AppData\Roaming\com2api\). Die Anpassungen werden direkt beim nächsten Neustart des Programmes com2api verwendet. Soll die Config-Datei zum Beispiel auf einem anderen Rechner verwendet werden, so kann man diese manuell in das Userverzeichnis von com2api kopieren.
Auch die Gültigkeit der kompletten Config-Datei kann mit einem Ablaufdatum eingeschränkt werden.
Beispiel für Config-EinstellungenErgebnis der Config-Einstellungen